Bilder

Ein kleiner Nachtrag noch zu Zwickau. Abbauen mussten wir teilweise im Regen, der Campingplatz wurde schon wieder matschig. Die Rückfahrt lief gut. Der Hänger steht in der Halle, die Zelte liegen gesäubert und getrocknet im Keller, nur das Auto verlangt noch nach einer Grundreinigung.

Hier sind einige Bilder vom schönen Wetter.

Die erste Außenlandung in Meura, beim größten Haflingergestüt Europas!

Abrüsten in Meura

2. Wertungstag am Start

Weitere Bilder gibts auf der Wettbewerbsseite: http://dm2010.acz.de/impressionen.html

24.08. und 25.08.

Am 24.08. wurde um ca. 15 Uhr am Start neutralisiert. Da hatte es schon geregnet und es wurde auch nicht besser.

Gestern, am 25.08., war es richtig windig. Als wir um 8 Uhr aufgestanden sind, standen schon die ersten Flieger am Start. Wir (inzwischen Thomas, Max und ich) haben erstmal gefrühstückt und hatten dann bis zum Briefing um 10 Uhr noch genug Zeit zum Aufrüsten. Nach der Wetterinfo (bis zu 50 km/h Wind) unserer Meteorologin wurden die Aufgaben verteilt. Für eine gültige Wertung sollten möglichst viele 100km schaffen, das waren bei dieser Aufgabe 1.Schenkel mit Rückenwind und auf dem 2. Schenkel gut 20 km gegen den Wind. Beim Start wurde nach der ersten Reihe eine Pause eingelegt, weil alle Flieger wieder runterkamen. Ich stellte mich innerlich schon auf eine Außenlandung in der Nähe der ersten Wende ein. Um 13 Uhr gings dann wirklich los. Bis zur ersten Wende ging es super schnell mit dem Wind. Danach erwartete ich die schwierigen Bedingungen und schaute mir immer wieder die Felder in der Umgebung an. Doch irgendwie wars gar nicht so schwer, viele Flugzeuge markierten gute Aufwinde und gegen den Wind gings unter Wolkenstraßen nicht zu viel runter. An meinen 100 km (immer noch nicht außengelandet =)!) überrollten mich dann Rennklasse und Standardklasse, kurz vor der 2. Wende gings in einem super Bart mit fast 3 m/s. Wer hätte das am Morgen gedacht. An der 2. Wende angekommen, schien mir die 3. Wende mit Rückenwind noch erreichbar. Dort angekommen waren es auch nur noch 30 km bis zum Platz und als ich wieder etwas Steigen gefunden hatte, gings zurück. Auf der Frequenz am Platz war schon viel los; eine Landung ohne Fahrwerk, Landungen nebeneinander „ich bin links von dir, roll nach rechts“, … Ich hatte noch genug Höhe für eine Platzrunde, die Direktlandung probiere ich ein anderes Mal aus.

Heute morgen tröpfelt es schon aufs Zelt. Wahrscheinlich werden wir heute und morgen nicht mehr fliegen. Die Wertung ist gestern endlich zu Stande gekommen. Dank des gestrigen Flugs bin ich noch deutlich nach vorn gerutscht, auf Platz 15 von 20.

Am Samstagabend werden wir mit der LS-4 zurückkommen. Es wäre schön, wenn dann noch ein Plätzchen in der Halle frei wäre.

Grüße aus dem nassen Sachsen, Clara

22.08. und 23.08.

Ja, die Technik. Eigentlich sollte der letzte Beitrag schon vorgestern da gewesen sein.

Nun zu den letzten Tagen:

Am 22.08. bin ich zu spät abgeflogen. An der ersten Wende in Kahla zog eine Abschirmung rein. Vor der Wende wurden wir in schwachem Steigen immer wieder von der Wende wegversetzt. Mit einem stärkeren Bart haben wir doch etwas mehr Höhe bekommen und sind dann die letzten 15 km zur Wende geglitten. Mit deutlich weniger Höhe dort angekommen, entschied ich mich mit Rückenwindkomponente zu den letzten erreichbaren Wolkenresten zu fliegen. Die gingen dann nicht und ich setzte mich neben Antje, die eine Viertelstunde vorher dort gelandet war, auf einem Acker. Die anderen Flugzeuge an der Wende waren noch unter mir und landeten bei Kahla. Alle, die rumgekommen sind, waren früher abgeflogen.

Am 23.08. wurde nicht geflogen.

Heute, 24.08., hat es schon zweimal geregnet und das Briefing wurde mehrmals verschoben. Da der 4. Wertungstag noch aussteht, soll heute noch jede Chance genutzt werden.