
Letzter Start am Karfreitag - Grevenbroicher ASK13 am Seil
Die traditionelle Osterflugwoche brachte auch dieses Jahr wieder viele der Mitglieder des Düsseldorfer Aero Klubs in die Luft … und diese Saison auch die Grevenbroicher Vereinskollegen! Auf der Gustorfer Höhe stand täglich ein Fluglehrer bereit (bis auf den Mittwoch). Vielen Dank an Willi, der mit den Flugschülern beider Vereine wieder unzählige Stunden gekreist und nur selten gelandet ist.
Das Wetter spielte dank Omega-Wetterlage die ganze Woche lang mit, die Kraftwerke und der Kohlebunker taten ihr übriges – viele lange Thermikflüge konnten registriert werden.
Der bisherige Höhepunkt der Woche war am Karfreitag erreicht, an dem an die 30 Segelflieger und etwa 15 Flugzeuge der beiden (drei) Vereine am Start waren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aus Düsseldorf: (die schöne) Ka6, Ka8, ASK13, Astir, DG300, LS4; LS1, Dicsus, aus Grevenbroich: Ka8, ASK13, ASK21, Discus, Janus, Nimbus, LS4.
Nachdem die Segelflugwettervorhersagen mal wieder den Hammertag des Jahres prophezeit hatten, harrten die meisten Streckenflieger auf das Einsetzen der Thermik … aber wie das mit Vorhersagen des deterministischen Chaos so ist, kann es eben auch ganz anders kommen
. Trotz starker Sonneneinstrahlung ließ die Schichtung der Luft keine Streckenflüge zu. Erst nach Mittag ging es los, plötzlich wollten alle gleichzeitig an den Start und tigerten unruhig um Ihre Maschinen, oder standen hochprofessionell daneben, wie aus einem heroischen Fliegerfilm entliehen – teilweise fehlten nur Fliegerkappe und wehender Schal
. Zwei lange, parallele Flugzeugreihen am Start ergaben ein imposantes Bild.
Dann leerte sich der Startbereich plötzlich beträchtlich und jeder kam noch ein wenig auf seine Kosten. Die Gegebenheiten in Platznähe ergaben quasi eine Thermikgarantie. In Richtung Sauerland waren die Verhältnisse noch besser. Auch der Autor genoss die eindrucksvolle Umgebung um Garzweiler in luftigen Höhen in der Ka8, die nach einer Stunde, als der Windendienst rief, eigentlich noch längst nicht landen wollte …
Durch das späte Einsetzen des prophezeiten Wetters und hausgemachte Verzögerungen, die im komplexen Flugbetrieb nicht ausbleiben, wurde bis kurz vor Sonnenuntergang geflogen und der Tag am Ende durch Grillen und Gespräche abegerundet.
Wer das tolle Osterflugwetter jetzt noch nutzen will, der sollte sich beeilen. Am Ostersonntag und Ostermontag wird noch geflogen!!
Chris